Mittwoch, Oktober 08, 2008

Strategies against architecture I

Da ich ohne Tochter meiner Schwester ja nicht den Schneid beim bloggen abnehmen kann, geschweige denn es meine textlichen Fähigkeiten es zulassen, lass ich nun die geballte Kraft der Bilder sprechen:

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Eingang zum Campus in Móstoles, hinten auf der Anhöhe das Rektorat der Uni.

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Weite Wege, bei denen auch ein Panzer Platz hat, kennzeichnen den Campus. Übrigens, kürze ich wie auch die meisten anderen Studenten natürlich querfeldein über den Rasen ab.

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Welche Firma, mag wohl hier ihre Hände im Spiel gehabt haben? Hat das Geld nicht mehr für Fenster gereicht?

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Erfolgreiche Promotionen werden mit Gedenksteinen geehrt! An welcher deutschen Uni gibt es das denn? (bei den Informatikern sind es bis jetzt 10 oder so...)

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Auch innen im Bunker, wird nicht gerade Understatement betrieben. Welch' schimmernde Persönlichkeiten sich in diesen edlen Gefilden herumtreiben (zum Glück sieht man auf dem Bild, den bedauernswerten Zustand meiner (für meine Schwester: unechten) Chucks nicht)

Immer noch nicht genug? Hier gibt es den Rest der Bilder.

Dienstag, Oktober 07, 2008

Erster Tag und so...

Demnächst wird der Fluxcompensator angeschmissen und noch einiges ergänzt. Ansonsten, aufgrund mehrfacher Anfragen einige Worte zum ersten Tag an der Uni.

Student bin ich immer noch nicht, aber auf einen guten Wege dahin, im Auslandsbüro hat man diesmal keine Witze über mein doch etwas veraltetes Bild auf den Bewerbungsunterlagen gemacht (bei dem ich mit langen Haaren in voller Pracht erstrahle), sonder mir mitgeteilt, dass die Immatrikulationssoftware nicht funktioniert und ich wohl meine Zugangsdaten per Mail erhalten werde.

Wenn ich es morgen nicht vergesse, dann nehme ich auch mal die gute alte Olympus mit und mache ein paar Bilder vom Campus im Stile von Brasilia.

Jedenfalls, um gleich eine andere Frage zu beantworten - nein ich spreche noch nicht perfekt Spanisch im Gegenteil relativ schlecht noch; nun meine erste Vorlesung war im Kreise von 5 Kommilitonen ganz entspannt und der Prof war sehr nett und scheinbar auch witzig... Jedenfalls hat er auch ganz passabel gesprochen, so dass Hoffnung besteht, ihn irgendwann mal verstehen zu können. Der Stoff ansich war relativ überschaubar und ich habe den Kram auch größtenteils verstanden, jetzt muss ich nur noch den Kniff mit den Gruppenarbeiten herausbekommen...

Nach der Vorlesung habe ich dann Luca getroffen, ein Erasmusstudent aus Italien - was witzig ist, hat mir doch noch Christian aus Italien beim Mittagessen (gebratene Eier nach Art des Hauses - mir schein meine Oma war schon mal in der Kantine in Mostoles) gesagt, dass typische Namen für Italiener eben Luca wären :D (Ich hab ihm gesteckt, dass Christian populär zu meiner Zeit in Deutschland war. Mit dem Italiener musste ich spanisch sprechen, weil er Englisch nicht wirklich kann. War gar nicht mal so schwer...

Dienstag, September 23, 2008

Lecker, lecker

Neulich, in der "Mensa" in Vicálvaro:

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Nein, hat nichts mit meiner kleinen Nichte zu tun, sondern ist ein extrem unappetitlich aufbereiteter Cappucino-Pudding-Verschnitt. Aber bezahlt ist bezahlt und Uwe, der Sack, hat das letzte Melonenstück vor mir weggeschnappt!

Lost in Translation...

...habe ich vor meiner Abreise noch gesehen. Ein guter Film, der stimmig das Gefühl herüberbringt, in einer Welt zu leben, wo man sich fremd vorkommt und auch als Fremder wahrgenommen wird.

So ähnlich geht es mir, nach nun schon 3 Wochen Madrid, bzw. Spanien. Ich hätte nie gedacht, dass diese Sprachbarriere eine solche Auswirkung hat. Ich habe zwar nun schon jetzt die zweite Woche meinen Einstiegssprachkurs, aber die Fortschritte sind mühselig und werden von Spaniern, die grundsätzlich sehr schnell sprechen auch wiederum schnell zunichte gemacht.

Ich gehe durch die Straßen, und natürlich kann ich inzwischen schon wieder wie damals in Südamerika aus dem Genuschel die Zahlen erkennen und auch so halbwegs problemlos einkaufen (sieht man mal davon ab, dass man immer ewig vor den Regalen steht, um etwas "schönes" zu essen zu finden); ja neulich so gar an der bedienten Obst- und Gemüsetheke Paprikas ergattert, aber das war es auch schon.

Natürlich kann ich im Gegensatz zum Protagonisten obigen Filmes auch die Wörter lesen und mit viel Mühe und geduldigen Nachschlagen mir auf vieles einen Reim machen, aber doch bleibt mir die Sprache noch fremd. Im Sprachgewitter sitze ich regungslos da, wenn mich Leute ansprechen, um mich nach dem Weg zu fragen (immerhin werde ich nicht sofort als Ausländer identifiziert), dann kann ich nur mit den Schultern zucken oder "No se!" (ich weiß es nicht) sagen. Beim Frisbeetraining bin ich der einzige, der nicht richtig gut Spanisch kann, werden Übungen erklärt, so muss ich mir aus den wenigen verstandenen Brocken und durch meine Erfahrungen aus Deutschland einen Reim daraus machen. Im Spanischunterricht, kann ich zum Glück auf Uwes passable Sprachkenntnisse zurückgreifen, wenn ich wieder mal die Übung nicht verstanden habe.

Wenn ich mich durch die Menschenmassen in der Metro bewege, dann komme ich mir fremd vor - beim Frisbee sehe ich jetzt die Parallelen zu den Ausländern die bei uns gespielt haben; die haben auch oft nichts verstanden und unser Spielsystem zum Einsturz gebracht.

Die Vorstellung in knapp 2 Wochen jetzt mehrere Fächer komplett in Spanisch zu besuchen, wird durch das Bild von asiatischen Studenten in unseren Vorlesungen in Deutschland, die immer nicken, grinsen und dann nichts verstehen, sehr lebhaft.

Dazu kommt natürlich, dass mir auch die Wohnung fremd ist, dass die gewohnte Umgebung mit all den vertrauten Gesichtern so fern ist; in meinen Träumen kommen in letzter Zeit viele meiner Freunde vor, bis ich schließlich im Traum realisiere, dass sie so ungreifbar fern sind...

Freitag, September 19, 2008

Móstoles, ich war schon einmal da!

Dank modernster Technik, kann ich nun auch schon einmal zeigen, dass ich mich jetzt auch als Autorenfilmer betätige:

Überleben in Madrid - Teil 1

Heute... was mach ich wenn ich Backpulver brauche.

Antwort, einfach zum Lidl gehen und dort franzözisches kaufen. Habe ich auch schon in Deutschland ausprobiert (also genau dieses franzözische Backpulver), klappt.

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Ich weiß jetzt auch wie web 2.0 geht...

Deshalb in Zukunft mehr Medien. Flickr (und mein hundealter Yahooaccount ging sogar, nett) und YouTube Accounts sind erstellt.